Es ist eine durchaus faszinierende und zugleich charmante Art des Kochens, die Zubereitung von Speisen mittels eines Induktionsherdes oder, weit häufiger, auf einer Induktionskochplatte. Das Ceranfeld der Kochplatte bleibt kalt oder fast kalt, denn der heiße Topf oder die heiße Adapterplatte erhitzen die Kochplatte dann eben von oben. Allerdings ist die Gefahr, sich Verbrennungen zu holen, weit geringer als bei der herkömmlichen Wärmestrahlung.

Induktions-Adapterplatte

Aber die Induktionstechnik hat auch ihre Nachteile. Der wohl gewichtigste besteht darin, dass die durch Magnete erzeugten Wirbelströme nur mit Eisenmolekülen bzw. mit Metallen reagieren, die magnetisch sind, eben eisenhaltige Materialien. Jeder Topf, jede Pfanne, die kein oder nur sehr wenig Eisen enthalten, bleiben so kalt wie das Ceranfeld und damit auch die Speisen darin. Damit nun nach der Anschaffung eines Induktionskochgerätes nicht das liebgewordene Topfset aus Aluminium oder Edelstahl ersetzt werden muss, gibt es die Induktions-Adapterplatte.

Was ist ein Induktionsadapter?

Da Aluminium wie auch sogenannter austenitischer Edelstahl (Legierungen 1.4301 und 1.4404) nicht magnetisch sind, daraus aber viele Töpfe und Pfannen gefertigt werden, funktioniert die Induktionstechnik bei ihnen nicht. Es braucht einen Vermittler oder Adapter. Das gilt im Übrigen ebenso für Töpfe aus Glas oder Keramik.

Adapterplatten für Induktionsherde sind magnetisch und heizen sich dementsprechend durch Induktion auf. Sie geben die in ihnen gespeicherte Hitze an die Töpfe oder Pfannen weiter, die auf ihnen stehen. Eine Induktions-Adapterplatte ist also nichts anderes als eine magnetisch reagierende Platte, die zwischen das Induktionskochfeld und den nicht magnetischen Topf gelegt wird. So lassen sich alle Töpfe und Pfannen in einem Haushalt auch mit Induktion weiter nutzen.

Welche Größen gibt es bei Induktionsadapterplatten?

Im besten Fall ist der Induktionsadapter sowohl auf die Kochplatte als auch auf den Topf abgestimmt. Darum gibt es die Platten in folgenden Größen:

10, 12, 13, 14, 17, 19, 20, 22, 24, 26, 28 cm Ø

Bei 28 cm Ø ist bezüglich seriell gefertigter Adapterplatten Schluss.

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ACTIV CUISINE Induktion Adapterplatte Induktionsadapterplatte mit abnehmbarem Edelstahlgriff Moka Induktionskochteller Adapter für die Verwendung von Kaffeekannen auf Induktionskochfelder, 14 cm
  • Die Induktionsadapterplatte ist eine Ergänzung dazu, damit die üblichen nicht magnetischen Kochgefäße sowie Espressokocher auf den Induktionskochfeldern verwendet werden können, für Kochgeschirr aus Aluminium, Edelstahl, Eisen, Gusseisen, Emaille, Glas sowie Keramik geeignet.
  • Der abnehmbare Griff hilft Ihnen, Platz beim Kochen zu sparen und versehentliche Unfall zu verhindern. Dank dieses Designs nimmt die Adapterplatte weinigen Platz für Lagerung.
  • Der Heizkörper besteht aus drei Schichten. Die oberen und unteren Schichten sind Edelstahl und die mittlere Schicht ist Aluminium. Die Struktur fördert hauptsächlich die gleichmäßige Verteilung der Wärme und trägt vor allem zum Geschmack von Lebensmitteln und Espresso bei.
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Woraus besteht eine Adapterplatte für Induktion?

Rein technisch gesehen genügt eine Rund-Platte aus Stahl, die, um Verformungen durch die Hitze zu vermeiden, rund 4 mm dick sein sollte und einen dem Bedarf entsprechenden Durchmesser besitzt. Das aber ist weder optisch noch in der Handhabung eine gute Lösung.

Wesentlich eleganter und praktischer ist eine Adapterplatte aus ferritischem Edelstahl (Legierung 1.4016), auch oft als 18/0 Edelstahl benannt, mit einem Aluminiumkern. Wer sich jetzt die Frage stellt, warum denn ein nichtmagnetischer Aluminiumkern, dem kann verraten werden, warum dies gut ist: Zuerst einmal wird die Adapterplatte dadurch leichter.

Eine 4 mm dicke und 28 cm im Durchmesser große Adapterplatte aus Voll-Edelstahl würde einige Kilo auf die Waage bringen. Mit dem Aluminiumkern werden daraus etwa 1 Kilogramm. Das Aluminium besitzt aber noch einen weiteren Zweck, es leitet die Wärme besser als Stahl oder Edelstahl. Stahl ist zwar ein guter Wärmespeicher, aber ein schlechter Wärmeleiter. Bei Aluminium ist es genau umgekehrt. Das Aluminium nimmt die Hitze der Adapter-Unterseite, die auf dem Induktionsfeld aufliegt, auf und leitet sie sofort an die Adapter-Oberseite und damit an den Topf weiter.

Gibt es Induktionsadapter Nachteile?

Der größte Nachteil ist der Energieverlust. Die Induktionskochplatte muss zuerst den Adapter aufheizen und dieser dann den Topf oder die Pfanne. Ebenso können dadurch die Temperaturwerte verfälscht werden, wenn diese durch in das Induktionskochfeld eingebaute Sensoren gemessen werden.

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  • Der abnehmbare Griff hilft Ihnen, Platz beim Kochen zu sparen und versehentliche Unfall zu verhindern. Dank des Loches im Griff können Sie die Platte platzsparend an die Wand hängen.
  • Der Heizkörper besteht aus drei Schichten. Die oberen und unteren Schichten sind Edelstahl und die mittlere Schicht ist Aluminium. Die Struktur fördert hauptsächlich die gleichmäßige Verteilung der Wärme und trägt vor allem zum Geschmack von Lebensmitteln und Espresso bei.
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LEUOVE Induktion Adapter 24cm, Induction Plate für Moka Töpfe und Pfannen auf Induktionskochfelder
  • Universal Adapterplatte für Induktions Kochfelder aus einem einzigen Stück Stahl gefertigt. Wir weisen ausdrücklich daraufhin die Gebrauchsanweisung vor Inbetriebnahme zu lesen.
  • Adapter um nicht magnetisierbare Pfanne und Töpfe zu erhitzen. Der Adapter und der abnehmbare Griff lassen sich gut verstauen.
  • Wer einen Wechsel von klassischem Herd auf Induktion, muss jetzt nicht mehr unbedingt induktionstaugliche Töpfe und Pfannen kaufen.
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  • Schützt das Kochgeschirr: verhindert das Verschütten von Lebensmitteln und hält das Kochfeld sauber. Schützt den Boden Ihrer Pfanne davor, nach dem Anbrennen auf einem Gaskochfeld schwarz zu werden.
  • Funktion: Der Adapter überträgt die Wärme gleichmäßig auf den Boden der Pfanne. Vermeidet Überkochen oder Anbrennen, eignet sich für lange Schmorgerichte und verbessert die Kochqualität.

Letztlich bleibt noch die etwas umständliche Handhabung, vor allem dann, wenn sowohl magnetisches wie nicht-magnetisches Geschirr genutzt wird. Wenn deswegen einmal der Induktionsadapter vergessen wurde, geht jedoch nur Zeit verloren. Üblicherweise besitzen Induktionskochplatten eine Abschaltautomatik, die erkennt, ob sich Hitze entwickelt oder nicht.

Gibt es Induktionsadapter Vorteile?

Abgesehen davon, dass Induktionsadapter viel Geld sparen, weil kein komplett neues Kochtopf-Set angeschafft werden muss, ist zumindest in einer, nicht ganz unwichtigen Sache ein Vorteil zu sehen. Es kommt des Öfteren vor, dass, obwohl nur ein kleiner Topf verwendet wird, darüber hinausgehende Kochzonen eingeschaltet werden. Die Magnete erzeugen dann quasi am Topf vorbei magnetische Streufelder, deren Energie schlicht verpufft. Mit einer die ganze Kochplatte abdeckenden Adapterplatte können die Streufelder in Wärmeenergie umgewandelt werden, die dann zumindest teilweise zur Erhitzung des Kochgutes im Topf zur Verfügung stehen.

Solche offenen Streufelder können aber auch taktgebende Implantate (Bsp.: Herzschrittmacher) beeinflussen, wenn eine Person mit so einem Implantat zu nahe an dem Induktionsherd steht. Für diesen Personenkreis empfiehlt sich grundsätzlich ein Mindestabstand von 50 cm zu einer eingeschalteten Induktionskochplatte. Die Adapterplatte kann diese Streufelder eliminieren.

Fehler in der Nutzung, die sich vermeiden lassen

Zunächst sollte die Induktions-Adapterplatte nie kleiner sein als die eingeschaltete Kochzone der Induktionskochplatte. Besser ein bisschen größer.

Bei der Nutzung einer Adapterplatte nicht die volle Leistung abrufen. Bei 9 möglichen Stufen zum Beispiel nur 7,5, also rund 80 % der maximal möglichen Leistung. In der Regel reicht dies völlig aus, um zu kochen. Bei voller Leistung könnte die Adapterplatte durch den enormen Hitzestau Schaden nehmen. Immerhin wird die entstehende Wärme nicht sofort an das Gargut weitergeleitet, sondern zuerst an den Topfboden.

Wie hoch sind die Kosten für eine Induktionsadapterplatte?

Drei Faktoren sind ausschlaggebend für die Preisbildung von Induktionsadapterplatten. Einmal die Größe bzw. der Durchmesser, dann die Stärke der Platte und letztlich das verwendete Material. Hingegen zählen so Dinge wie ein abnehmbarer Griff inzwischen zum Standard. Die Preise bewegen sich zwischen 10 und 50 Euro. Es lohnt sich durchaus, unter den Herstellern zu vergleichen, was wir Ihnen hier durch unsere Tabellen und Testergebnisse erleichtern.

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  • Große Induktions-Wärmediffusorplatte mit abnehmbarem wärmeisolierendem Griff. Kann mit Gas- oder Elektroherd verwendet werden. Der Induktionskochfeld-Wärmediffusor wird für flache Pfannen verwendet. Es ist für die Temperaturfunktion bei der Verwendung von Induktionsherden konzipiert.
  • Sie können alle Ihre Pfannen auf den meisten Induktionsherden mit unseren Produkten verwenden. Abnehmbarer Griff für mehr Komfort. Es wird nicht nur Ihre Küche Platz sparen, sondern auch unnötige Kosten für teure Pfannen vermeiden.
  • Die Edelstahl-Wärmediffusorplatte hilft hauptsächlich dabei, die Hitze gleichmäßig zu verteilen, was wiederum die Qualität Ihres Kochens und vor allem den Geschmack der Lebensmittel verbessert.
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  • -Der Griff ist abnehmbar und sehr sicher, wenn er angebracht ist, sodass Ihre Sicherheit bei der Verwendung gewährleistet ist. Das abnehmbare Design spart Lagerplatz und gibt Ihnen mehr Flexibilität bei der Platzierung Ihrer Produkte.
  • -Dieser Adapter ist aus Aluminium und rostfreiem Stahl gefertigt, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Er verteilt die Hitze gleichmäßig über die Oberfläche, um die Überhitzung eines einzelnen Bereichs zu vermeiden, und eignet sich für Kaffeekannen und Schmorsaucen.
  • -Der Griff ist mit schwarzem Gummibaumholz in einer minimalistischen Farbe ummantelt und für eine sichere Benutzung gut isoliert. Der Griff hat ergonomische Einbuchtungen für die Finger, sodass er leicht zu halten ist.
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  • Vielseitig einsetzbar: Die Scheibe hat die Rolle der Wärmeübertragung für italienische Kaffeemaschinen und Töpfe aus Aluminium, Glas, Gusseisen, ; auf 1 Gasplatte wirkt sie als Heizkörper für eine gleichmäßige Wärmeverteilung für ein besseres Kochen
  • Robust: Unser Adapter unterscheidet sich von anderen durch seine optimale Konstruktion: Neben der inneren Schicht aus Aluminium und den Schichten aus Edelstahl, die ihn abdecken, für eine gute Wärmeverteilung; er ist mit einer Schicht von 3,4 mm hoher Temperatur überzogen

Es empfiehlt sich nicht, das billigste Modell zu wählen, denn wenn gespart wird, dann an der Materialstärke und am verwendeten Stahl. Magnetische Edelstähle gibt es in einer Vielzahl von Legierungen, die sich unter großer Hitze unterschiedlich verhalten. Zwar wird für Adapterplatten meist sogenannter 18/0 Edelstahl verwendet, der keinen Nickel enthält und sich sonst durch gute Eigenschaften bei hoher Hitze auszeichnet, jedoch ist dann wieder die Dicke der Platte wichtig. Es sollten mindestens 3,5 mm sein, mehr ist besser, um ein verziehen und verfärben der Adapterplatte zu vermeiden.

Wer ist der Testsieger unter den Induktions-Adapterplatten?

Das Modell „Tescoma Presto*“ (Testsieger) und die weiteren Modelle „Rosenstein & Söhne“ und „Ilsa Induktionsadapterplatte“ sind laut www.vergleich.org als „sehr gut“ und „gut“ bewertet worden. Die Stiftung Warentest (test.de) hatte Stand 11/2023 noch keine Induktions-Adapterplatte im Test und Vergleich.

Fazit

Eine Induktionsadapterplatte ist keine Dauerlösung. Die Energieverluste sind relativ hoch, weshalb ihr Einsatz eher die Ausnahme bleiben und nicht zur Regel werden sollte. Darum sollte schon vor der Anschaffung eines Induktionskochfeldes darüber nachgedacht werden, ob die dafür geeigneten Töpfe und Pfannen schon im Küchenschrank stehen.

Letzte Aktualisierung am 17.04.2024 um 12:36 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API